Garde-Infanterie Jüchen 1995 - Jüchen's aktuelle Schützenseite

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Von den Anfängen bis heute

Im September 1995 beschlossen acht vom Schützenwesen begeisterte junge Männer spontan einen Schützenzug zu gründen. Die Umsetzung dieses Entschlusses gestaltete sich jedoch schwieriger als angenommen. Trinktechnisch war man schon gut im Training, jedoch haperte es am Rest. Glücklicherweise erregten die damaligen „Jungschützen“ die Aufmerksamkeit von H.-P. Reipen (Weiße Husaren). Mit seiner tatkräftigen Unterstützung und ganz besonderer Förderung gelang es nicht nur anfängliche Schwierigkeiten zu meistern. Die Suche nach einer passenden Uniform wurde dem damals noch namenlosen Schützenzug erheblich erleichtert, da der Gardezug Jüchen seine nicht mehr benötigten blauen Garderöcke freundlicher Weise zur Verfügung stellte. Bei den zur kompletten Ausstattung benötigten Hüten fiel die Wahl auf Infanteriekappen. Diese Kombination aus Garderöcken und Infanteriekappen führte zur Namensfindung der heutigen „Garde-Infanterie“. Wie man sehen kann, war man damals schon schwer kreativ, wenn es darum ging den Alkoholgenuss vor seinen Eltern zu rechtfertigen.

Mit tatkräftiger Unterstützung nehmen die Mitglieder des Zuges alljährlich aktiv am Schützenleben teil, und das nicht nur an der Theke. Mittlerweile gehört das frühmorgendliche Absperren des Jüchener Marktes nicht mehr zu den Aktivitäten. Es wurden Patenschaften über den Auf- und Abbau der Hubertusmesse sowie über Teile der Kinderbelustigung des Familientreffs übernommen. Dies sind nur zwei von einigen Aktivitäten, die es während eines laufenden Schützenjahres zu bewältigen gibt. Hinzu kommen noch interne Veranstaltungen, wie zum Beispiel spontane Grill- oder Weinabende, monatliche Versammlungen und Zugausflüge. Ab und zu kommt es sogar vor, dass mancher Vorschlag an der Theke sofort in die Tat umgesetzt wird. Jüchen - Renesse: 24 Stunden Roadtrip...

Das Highlight eines jeden Jahres bildet natürlich das Bürgerschützen- und Heimatfest am letzten Wochenende des Wonnemonats Mai. Besonderen Einsatz hierbei zeigen die Mitglieder (sowie, falls vorhanden, deren Freundinnen) beim Klompenball am Schützenfestmontag. Hier werden den Zuschauern kreativ gestaltete „Motto-Klompen" präsentiert, für die die Garde-Infanterie schon die eine oder andere Klompenprämierung entgegennehmen durfte. Bilder dieser Klompen kann man sich hier ansehen. Gesetztes Ziel ist jedes Jahr das Altenheim Maria Frieden auf die Plätze zu verweisen. Und wenn dies gelungen ist, wird erstmal mit den reiferen Damen und Fleischers Mama Christel das ein oder andere Bier getrunken.

Zu den damaligen Gründungsmitgliedern, die auch heute noch der Garde-Infanterie angehören, zählen Hauptmann Axel Kopp (Zugführer), Oberleutnant Christian Rausch (stellvertretender Zugführer), Arne van Gansewinkel (Spieß), Stefan Küppers, Stephan Fleischer und Stefan Coenen. Im Laufe der Jahre erhielt der Zug Verstärkung durch Andreas Herrmann (1997 / Kassierer), Jochen Kopp (1998 / Webmaster) und Daniel Caspers (2000). Somit kann man den Verein unterteilen in die alten Herren sowie die jungen Wilden.

Im Jubiläumsjahr des Bürgerschützen- und Heimatvereins Jüchen feiert die Garde-Infanterie bereits ihr 10-jähriges Bestehen. Zugführer und Hauptmann Axel Kopp war im Schützenjahr 2004/05 zudem Adjutant I.M. Königin Ulrike (Reipen). Aus Anlass ihres Zugjubiläums haben die Garde-Infanteristen zum Schützenfest 2005 erstmals in eigenen Uniformen an den Festzügen teilgenommen. In Zusammenarbeit mit dem Nievenheimer Uniformhaus Rütten kreierten die Garde-Infanteristen eine ungewöhnliche blau-rote Garde-Uniform, die das bunte Bild der Jüchener Festzüge um ein weiteres Highlight bereichert. - leicht modifizierter Festbucheintrag

 

 

 

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