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Stefan "Nase" Coenen...

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Riechorgan als Erkennungsmerkmal

Jemand, der viel von sich reden macht, ist unsere NASE. Es gibt Niemanden in ganz Jüchen, wo die Länge der Strecke zwischen Nasenwurzel und -spitze nicht in cm, sondern in der Zeit, die man für die Betrachtung der Gesamterscheinung benötigt, gemessen wird.

Stefan ist der John Rambo unter den Schützenkameraden. Jeder in der Gemeinde beneidet ihn um seinen Körperbau. Man bezeichnet ihn auch als den Adonis unter den Göttern. Besonders ansehnlich ist seine kickboxertypische Stellung der Beine. Bei seinem Gang malt er die ganze Straße voller „O´s“. Aber unwichtiges steht ja bekanntlich immer in Klammern.

Ein Kerl wie er müsste eigentlich nur von geilen Weibern umgeben sein. Die Realität sieht jedoch anders aus. Aber dennoch (oder wahrscheinlich deswegen) wird er immer wieder Opfer von Vergewaltigungen in der Feuerwache. Der Täter ist immer noch mit einer blauen Fuffziger auf der Flucht und trägt einen roten Helm. Hinweise zur Ergreifung bitte per Mail.

Nach diesen, mehr oder weniger erfreulichen, Vorzügen kommen wir jetzt zu Stefans Handicaps, die um so gravierender ausfallen. Gibt man ihm unbeaufsichtigt die Möglichkeit Alkohol zu konsumieren, so kam es des Öfteren vor, dass er sich trotz Trunkenheit noch ans Steuer setzte und seinen Boliden durch die Gegend chauffierte. Dies tat er dann nicht immer ganz regelkonform, bzw. in schnellerem Tempo.

Vor längerer Zeit kam es dann auch wie es kommen musste. In schnellem Galopp ritt er an einem Feld mit Bullen vorbei. Dies sah ein Polizist schon von Weitem und entzog ihm die Lizenz zum Führen jeglicher Fortbewegungsmittel. Seit diesem einschlägigen Erlebnis sind keine weiteren Eskapaden á la Paris Hilton mehr bekannt geworden. Leider ist es so, dass die Nase bei Alkoholkonsum bereits nach der zweiten oder dritten Ration schon auf den „Dummy-Mode“ umschaltet und ihr Verhalten nicht mehr an die jeweilige Situation anpassen kann. Damit handelt er sich des Öfteren körperlichen Schaden ein, weil er kaum noch seinen eigenen Namen aussprechen kann.

Ein weiteres großes Manko, mit dem er zu kämpfen hat, ist der sogenannte „Jump-Effekt“. Hört Stefan das Lied „Jump“ der Rockgruppe Van Halen, so gibt es für ihn kein halten mehr. Ein inneres Wesen zwingt ihn dann scheinbar dazu, ohne Rücksicht aufzuspringen und dabei irgend etwas von der Wand zu reißen (z. B. holländische Sicherungskästen).

Glaubt man Arnes Erzählungen, so soll es sich sogar zugetragen haben, dass unser Feuerwehrmann grinsend sein großes Geschäft in die Nordsee verrichtet hat. Laut seinen Ausflüchten war ihm der Weg bis zu den Strandtoiletten wohl zu weit. Ungeklärt bleibt dabei jedoch der Aspekt, was wohl als Toilettenpapierersatz herhalten musste. Muscheln? Kleine Putzerfische? Diese Aktion war Anlass dazu, ihm seine eigene Hymne zu widmen. Seit dem heißt es nur noch: "...und da scheißt so ein Schwein in die Nordsee hinein..."

Aber Probleme damit, seine Körpersäfte bei sich zu halten, hatte Stefan schon zur Genüge. Manchmal ergießt es sich bei ihm nur so, dass einem Angst und Bange werden kann. Dann hilft nur noch flach auf den Boden legen und auf Hilfe warten.

 

Fazit: Die Klugheit verfolgt mich, aber ich bin schneller!

 

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