Jetzt kommen wir zu unserem immer gern gesehenen (und kaum zu übersehenden) Spieß Arne. Wie dieser Junge zu seinem Namen kam ist schnell erklärt: Bei Arnes Geburt gab es ein ganz komisches Geräusch, dass dem Geräusch einer entweichenden Blähung des Dickdarms sehr ähnlich war. In einem kurzen Moment der Unaufmerksamkeit lag er dann auch schon unter dem Entbindungstisch in einer Schüssel. Als ihn seine Mutter so sah stöhnte sie nur: „Ar nee!“ (auf hochdeutsch: „Och nöö!“). Soviel zur Namensverteilung...
Arne ist der Gaukler in unseren Reihen, oder besser der DJ für körperlich Benachteiligte. Dem Armen haben Verbrecher schon zweimal die Kutsche vor der Haustür seiner Eltern aufgebrochen und sein ganzes Hab und Gut entwendet. Glück im Unglück hatte er immer bei der Wahl des Fahrzeugs. Beide Male handelte es sich um ein Fabrikat der Firma Volkswagen, weswegen er ruhigen Gewissens davon ausgehen konnte wenigstens das Auto am anderen Morgen wieder zu sehen. Vielleicht waren diese Taten der Grund, warum er Jüchen den Rücken kehrte und nun in Gubberath seine Zelte aufgeschlagen hat?
Trotzdem ist Arne ein geselliger Kerl, der seine Kumpanen immer wieder gerne und richtig zum Lachen bringen kann. Weil wo er auftaucht herrscht Chaos. Nur gut, dass er nicht überall gleichzeitig sein kann. Passende Beschreibungen für Arne wären unter anderem auch exhibitionistische Veran(a)lagung und um keine Situation verlegen sein. Die exhibitionistischen Veranlagungen können wir leider nicht in Originalmaterial auf dieser Seite veröffentlichen. Aber schämen braucht er sich nicht, da er schließlich als einziger von uns mit der ehemaligen Nachbarstochter in der Badewanne war...
Doch auch Arne hat ein schwerwiegendes Laster. Ausnahmsweise erwähnen wir hier mal nicht den unendlichen Kampf zwischen ihm und seiner falsch geeichten Waage. Nein, vielmehr ist es die Tatsache, dass er nach einigem Alkohol intus über Themen philosophiert, die er nicht wirklich versteht. Aber das ist ihm scheissegal, was die Anderen oft ins Staunen und Kopfschütteln bringt. So kann es auch schon vorkommen, dass ein Abend „very british“ endet.
Fazit dieser höchst philosophischen Strophen ist meistens die Einsicht, dass man schwer betrunken ist und McDonalds dick macht. Wer jetzt erwartet, auf der Arbeit einen ernsthaften, autoritären Arne anzutreffen, der glaubt bestimmt auch, dass der 1. FC Köln jemals wieder in der 1. Bundesliga spielen wird (oder besser gesagt länger als eine Saison). Denn bei der Ausübung seines Berufs kann sich unser Retter der verstopften Abwasserrohre Gedankengänge erlauben wie: „Warum dreht sich das Wasser im Klo immer in die gleiche Richtung?“
Fazit: Alles wird gut.